
29.03.10
28.03.10
QUE RESTE-T-IL DE NOS AMOURS?
Que reste-t-il de ces beaux jours?
Une photo, vieille photo de ma jeunesse
Que reste-t-il des billets doux
Des mois d'avril, des rendez-vous?
Un souvenir qui me poursuit sans cesse
Bonheurs fanés, cheveux au vent
Baiser volés, rêves émouvants
Que reste-t-il de tout cela?
Dites-le moi
Un petit village un vieux clocher
Un paysage si bien caché
Et dans un nuage le cher visage
De mon passé...
25.03.10
EMPORIO GRILL
24.03.10
HEUTE
Als er, halb erfroren, durch die windige Strasse schritt, erinnerte er sich an ihre Worte, an das Versprechen, das er ihr gab, an alles, an den ersten Abend, an die erste Nacht, an die letzte Nacht, an die Legosteine, an die Parties, an die Wärme ihres Körpers, an die Musik, an ihr Lachen, an ihre Tränen, an all die Dramen, an den Teddy, an ihr Kissen, an ihre Küsse, ja, an ihre Küsse, an ihre Küsse erinnerte er sich am meisten.
Ein Wasser, das unbeweglich ist
Nackte Bäume
Dann, in der Nacht: Und dann warte ich auf den Moment, auf den Moment, wo alles von mir abfällt und sich der Nebel verzieht, zurück in die Ritzen meiner Seele, um sich zu erholen, um sich zu verdichten und um neue Kraft zu sammeln, neue Kraft für einen erneuten Versuch, mir die Sicht zu nehmen, um mich zu Fall zu bringen, in Düsterheit. Aber der Moment kommt nicht und ich taste ungeschickt meine Umgebung ab auf der Suche nach Halt, aber alles was ich greife gibt nach und rinnt mir durch die Finger.
Die falschen Leute reiben sich die Hände.
22.03.10
20.03.10
18.03.10
17.03.10
SUNDAY
Took me away from sight and the place I know.
All crushed upon my skin
This mess I put you in and the punch I threw.
It was a strange reaction
for someone like you to remain on side
And in a chain reaction
I was down and calling for a place to hide.
I saw a broken arm
Machines will all break down in the way I know.
Mended and all made clean
I saw up on the screen all the stones I throw.
It was a strange reaction
for someone like you to remain so sure
16.03.10
EINE ART ERKLÄRUNG
"Am Abend, kurz nachdem er die letzten von vielen leeren Gedanken zu Ende gedacht hatte, tat er das, was er immernoch am besten konnte. Er ließ sich fallen, er ging zu Boden. Sein Bett federte den Sturz ab, dieses Mal. Es roch fremd, dieses Bett, aber nicht unangenehm. Er begrub sein Gesicht in den alten Kissen und griff um sich, nach links, nach rechts, immer wieder, aber ausser weiteren alten Kissen bekamen seine Hände nichts zu fassen, so sehr er seine Arme auch ausstreckte. Die Augen konnte er nicht schließen, nein, das konnte er nicht. Ich laufe sonst Gefahr, einzuschlafen, dachte er. Alles, nur nicht einschlafen.
Dann: Der immer wiederkehrende Traum.
Ein Schrei.
Ein Morgen.
Eine Zeitung.
Eine Anzeige.
Die Leute sind schlecht, hatte sie immer gesagt.
Die ganze Welt ist voll mit denen.
Du mußt schon genau hinsehen, hatte sie immer gesagt.
Du mußt dich mit den Guten verbünden, hatte sie immer gesagt.
Dann kann Dir nichts passieren.
Es war erst vier Uhr am Morgen, als er wieder die Augen öffnete. Ein langes Haar auf seinem verschwitzen Gesicht.
Vier Uhr.
Langsam drückte er sich aus dem Bett mit den alten Kissen hoch und begann sich anzuziehen. Grundlos, so wie er sich auch Stunden später grundlos angezogen hätte. Er war nervös. Er war müde. Müde, zu verlieren.
Simon de Pury, auch nur Idioten dagewesen.
Der Kurfürstendamm in Berlin ist morgens um fünf leer und ausgestorben. So mochte er ihn am liebsten: Ehrlich. Er kramte in seinen Jackentaschen nach Zigaretten.
Die Nobelboutiquen weiter unten machen nachts auch nicht weniger Umsatz, dachte er.
Eine Stunde lief er die verwaiste Straße rauf und runter und nicht ein Mensch war zu sehen und auch kein Auto und die Ampeln schalteten gelangweilt von Grün auf Gelb auf Rot und wieder zurück.
Crême Bruleé, immer wieder.
Es war viel passiert, im tiefsten Grau der hässlichsten Stadt der Welt. Er klammerte sich an jedes Wort, an jede Berührung, an jedes Lächeln, an jeden Herzschlag in ihrer Gesellschaft.
Dann ein Blick in den grauen, schwarzen Himmel:
Ich glaube, ich habe einen Verbündeten gefunden, Mutter."
(6. November 2009)
15.03.10
105
durchbrausende momente
bilderabfolgen, kopfbasiert
aufblitzen
hier und da
geschmäcker
tagelang
zungenbrechende dämme
in schwarz und weiss
anmutproben
immer wieder
auf dem tisch, roher fisch
auf dem boden brauner hund
ich weiss nicht wo es war
ich weiss nicht wo es war
13.03.10
FÜR DIE EWIGKEIT
in die köpfe implantieren!
für die ewigkeit mit blei ummanteln
mit ihnen trainieren wie mit hanteln
die worte mit kett' und schlössern sichern
und händereibend kichern
mit dem schlüssel in der hand
fahr' ich übers land
und lese jedem zweifler vor
ramme jedes eingangstor
um zu überzeugen
bis sich alle beugen
ich will ihre texte zementieren!
mit allen alles diskutieren
ihre geschriebenen momentenretter
retten alle hundewetter
auch wenn sie hart sind heutzutage
beschreiben sie die lage
seien wir uns bewußt
die zeit hier ist ein musekuss
12.03.10
DENKEN SIE MAL DRÜBER NACH
Wer so tut, als bringe er die Menschen zum Nachdenken, den lieben sie. Wer sie wirklich zum Nachdenken bringt, den hassen sie.
(Aldous Huxley)
KEINE KINDHEIT / KEINE HEIMAT
das war ich nicht am morgen
wenn der schlaf noch in den knochen weilt
könnt ich nur vertrauen borgen
halbieren all die teufelssorgen
alles war so festgekeilt
ich kenn mich nicht als kind
alles ist so früh verschwommen
alles war nur gegenwind
tode machen manchmal blind
und man fühlt sich nur benommen
mit jeder untergehenden sonne
fühlte ich mich mehr wie ein fremder an einer unbekannten küste
und ein boden aus treibsand unter meinen füssen
der langsam immer mehr verschwand
1000
Paul Flemming
11.03.10
WARUM HERR BALLHAUS?
Aber nichts bleibt hängen, nichts ist wichtig, nichts ist Berlin.
Einzig und allein Techno-Veteran Jeff Mills bleibt in Erinnerung:
“Why are there no skscrapers? Every big city has skyscrapers.”
Eben.
10.03.10
BLAH BLAH BLAH
09.03.10
SKY
"This is the violet hour, the hour of hush and wonder, when the affections glow again and valor is reborn, when the shadows deepen magically along the edge of the forest and we believe that, if we watch carefully, at any moment we may see the unicorn." (Bernard DeVoto)
08.03.10
WHAT ARE YOU WEARING?
sachgeschichten
07.03.10
MIRROR
Like a stranger on a foreign shore
With an eroding beach disappearing from underneath
And when my mirror speaks it never minces words
Because these eyes don't shine half as bright
As they used to do and they haven't for quite a while
Because I'm a man who hides from all that binds
And a mess of fading lines
And there's a tangled thread inside my head
With nothing on either end
I always fall in love with an open door
With a horizon on an endless sea
As I look around the ones who were standing right in front of me
And then my mirror speaks with irreverence
Like a soldier I can't command
I'm a frightened child in the body of a full-grown man
A new position for a different view
And nothing changes but the slightest hues
And I am standing face to face
I'm a man who hides from all that binds
And a mess of fading lines
And there's a tangled thread inside my head
With nothing on either end
06.03.10
IM KOPF
AHEAD
Fourty million different stories
Could have happened
while you spent your days at home
Places you think you belong
Things that could have gone wrong
Were left undone
Ideas multiply when you look ahead
Options become chances
When you’re craving for glances
Of places and people
And the future itself
Is waiting up there on a shelf
You didnt touch for long
In dust
But alive.
Barefoot all day
It waited for you
05.03.10
04.03.10
TIGER
02.03.10
BERLINER KARRIEREN!
Die beiden wichtigsten Stationen ihrer Senatorenlaufbahn:
1. Bezüglich der Nachnutzung des Flughafens Tempelhof sprach sie sich für den Bau eines Badesees aus.
2. Sie ist Tunnelpatin für den Tunnel der U-Bahnlinie 55
O-Ton
"In Friedrichshain-Kreuzberg gut 30 000 Menschen zu mobilisieren, die gegen etwas sind, was angeblich von „oben“ vorgegeben sei, ist relativ einfach und stellt dadurch das Instrument Bürgerbegehren insgesamt infrage.“
Aha.
01.03.10
JETZT UND HIER
27.02.10
BIRD
Though you know so few words
They're on infinite repeat
Like your brain can't keep up with your beak
You've been kept in an open cage
But you were free to leave or stay
And sometimes you got confused
Like there is a hint that I'm trying to give you
And the longer you think
The less you know what to do
It's hard to see your way out
When you live in a house in a house
'Cause you don't realize
That the windows were open the whole time
But oh, my talking bird
Though your feathers are tattered and furled
I'll love you all your days
'Til the breath leaves your delicate frame
It's all here for you
As long as you choose to stay
26.02.10
AFTER WORK
24.02.10
DER MANN, DER NICHTS KONNTE
Behutsam stellte er den bespannten, bemalten und beklebten Rahmen ab, streckte sich und nahm vorsichtig ein altes Bild von der vergilbten Wand, auf dem mit zitteriger Schrift Pirat stand, in schwarzer Ölfarbe, belanglos für die meisten, dachte er, als er es auf den Boden stellte, angelehnt an die alte Tür, die diesen Raum vom nächsten trennte. Dann nahm er das andere, das neue Bild und hing es an die beiden Nägel, die er vor Jahren in die mürbe Mauer gedrückt hatte, mit seinem Daumen, denn weich wie Butter waren diese Gemäuer und überall bröselte Putz und Stein aus den Löchern, die er schon dutzendfach in die Mauern gebohrt hatte, damals und gestern. Kein Platz mehr an den Wänden.
Er schritt zurück und kniff ein Auge zu, sicher, auf diese Art das Bild in die Waage bringen zu können, denn schief hing es da und er stupste es links und rechts und wieder links mit dem Daumen an, bis es, jedenfalls für sein Auge, einigermaßen gerade an der Wand klebte.
Auf dem Bild sah man nur ein paar bunte Buchstaben, aufgeklebt und übergeklebt, so als ob er ganz sicher gehen wollte, dass sie dort für immer haften bleiben. Naive Kunst, dachte er, oder Kinderkunst, oder beides, ja ja. Jetzt wieder: Kein Platz mehr an den Wänden.
Dann ging er zurück zu seinem Stuhl und seinem Tisch, auf dem eine kleine, weiße Leinwand lag, atmete aus und schloss seine Augen.
FEUERWEHR
MANÖVER
22.02.10
BRANDENBURGER OSTERFEST MIT IGGI
EIN HUND, EIN HAUS
17.02.10
HALLO!
16.02.10
3406
FAHRT INS GRÜNE
15.02.10
ATLANTROPA
(John Knittel in einem Brief an Herman Sörgel)
KLOSPRUCH NR.3402
TEPPICHE UND SO
KEINE CHANCE
Missgunst, Neid und Zweifel,
Besserwisser und Kritik,
Sind selbst verhundertfacht kein Gegner
11.02.10
CAPETOWN LONDON HAMBURG BERLIN
An outdated map crumbled in my pocket
But I didn't care where I was going
'Cause they're all different names for the same place.
The coast disappeared when the sea drowned the sun
And I knew no words to share with anyone
The boundaries of language I quietly cursed
And all the different names for the same thing
BED
camps bay - no sway
webcam - no clam
sweaty nights - early lights
blood stain - legs in pain
on the sheets - dearly needs
where you - undo
back in time - head rhyme
10.02.10
HUNDERT NACHRICHTEN AM MORGEN
09.02.10
08.02.10
COMBAT ROCK MIXED UP
Hooked on Necropolis
Danceterias Metropolis
East part, donkey...
He spent a lifetime deciding
How to run from it
What stops you taking the city?
Ghetto Love Defendant
The tear gas is all over you
Wipe your face
And walk the way you knew
His words are like flame-throwers
Kick junk, what else
Can a poor lover do?
It takes a hundred men to drag you
Away from her
Ghetto Love Defendant
The tear gas is all over you
Wipe you body parts
And speak the way you knew
Gorillas drag their victims
Snakes find grass in concrete
Don’t give up the combat
When this is what you need
When freedom fighters fell up on the hill
It is always worth the fight
And every cry at night
Ghetto Love Defendant
The tear gas is all over you
Wipe the sorrows off your chest
From the worse, this is the best.
(inspired by Joe)
LEERER STADTBAHNHOF
Der Shop von Sixt ist nur Fassade,
da denkt der autolose Mieter: Schade!
Alles nur Verschwendung grauer Steine
Geh mal durch, dann weißt Du was ich meine.
Bei Fleurop schimmeln traurig Rosen
Unten gibt’s Berliner Luft in Dosen
Menschen suchste hier vergebens
Tschibo kämpft den Kampf des Überlebens
Wie so viele andere auch
Der Bahnhof, nicht mal Schall noch Rauch,
zudem hässlichstes Gemäuer
Züge finden: Abenteuer.
Weichenstörung, Fahrstuhl zickt
Steuerzahlers Bein gefickt
Ich könnte kotzen, doch find kein Klo
Ich vermiss Dich, Bahnhof Zoo.
07.02.10
BIS ZUM MOND UND WIEDER ZURÜCK
Die Orte unter mir tragen Namen, die magisch klingen: Tansania, Botswana, der Okavango. Hier will ich mal begraben werden. Mann, hier abstürzen, jetzt, die Maschine voll besetzt, das wär was! Leute schreien auf in Panik und ich sitze nur ruhig da und lächle dem Aufschlag entgegen. N’kosi Sikel iAfrika, heisst es doch so schön. Gott schütze Afrika.
„Leider hat er das in den letzten paar Hundert Jahren eher schleifen lassen. Der ganze Kontinent liegt doch am Boden. Südafrika ist vielleicht noch mit einem blauen Auge davongekommen, aber Schwarzafrika? Der Osten, der Westen? Schutt und Asche, Mord und Totschlag, Aids und so. Hör mir auf mit Afrika. Um mein schlechtes Gewissen zu besänftigen war ich gestern noch schnell im Township, Arme füttern, weißt Du? Da haben alle Aids, selbst die Kinder, und alle hausen in Hütten, ohne Licht, ohne Strom, nur 10km Luftlinie von unserer Villa mit Meerblick, 1200 EUR kostet die am Tag, war echt’ne Wucht. Im Township haben kleine Kinder meine Hand nicht loslassen wollen, mich mit grossen Augen angefleht, so wie sie jeden anflehen, der von „draussen“ in Ihre Welt kommt. Aidskranke, ausgemergelte, bettelarme kleine Kinder. Aber ich mußte zurück, hatte doch das Dinner mit der Agentur, schicker Laden, direkt am Strand, sauteuer, nobel, hübsche Menschen.
Tausende Kinder verhungern. Jeden Tag. Willst Du Afrika kennenlernen, spar dir die Safaris. Geh in die Townships. Das ist alles, was von diesem Kontinent noch übrig ist. Ein paar Löwen, Leichen, Souvenirs. N’kosi Sikel iAfrika.“
Mittlerweile wird der Flug ganz schön unruhig. Draussen ist rabenschwarze Nacht, man verteilt Decken, das Kabinenlicht wird gedimmt. Ich bestelle bei meinem schwulen Steward noch einen Gin Tonic und schreibe weiter an einem Brief, von dem ich nicht weiß, ob er je ankommen wird, denn vielleicht stürzt dieses Flugzeug ja tatsächlich ab, hoffentlich über dem Okavango-Delta, denn das ist das Paradies, sagt man hier, in Afrika.
Und dann sehe ich die beiden hinter mir, wie sie ihre Hände halten und glücklich sind und lachen und küssen. Ich bestelle noch einen Drink. Dann noch einen.
7 Stunden später wache ich auf, trotz Liegesessel tut mir alles weh, aber irgendwie hat’s das auch schon vorher, glaub ich. Der Monitor zeigt Nordafrika, ein Stück vom Mittelmeer, in braun, grün und blau. Im Schlaf hab ich ihn also fast hinter mir gelassen, den Kontinent.
Ich habe mir die ganze Zeit vorgestellt, das Du an meiner Seite wärst und nicht soweit entfernt, in Schnee und Eis. Die ganze Zeit warst Du an meiner Seite, weißt Du? Ich bin mit dir am Strand entlang gegangen, wir haben auch unsere Hände gehalten, wie die anderen glücklichen Menschen hier, in Clifton Beach, oder Green Point. Du hast in die Sonne gelacht, an allen Tagen. Abends hast Du immer Fisch gegessen, und einmal hab ich sogar probiert und Du hast dich halbtot gelacht, als ich mein Gesicht verzogen habe, denn Fisch, den mag ich doch nicht. Die ganze Zeit warst Du an meiner Seite.
Ach, Afrika.
Ich vermisse es jetzt schon, weißt Du? Ich weiss nicht, wann ich wiederkommen werde, ob alleine oder zu zweit, vielleicht auch erst im hohen Alter, dann aber wohl sicher alleine.
Es ist schwer, sich von etwas zu trennen, das so schön ist und einen so glücklich macht. Es bleibt zurück, doch nie wird es seine Schönheit verlieren. Man kann sie halt nur nicht sehen, nicht teilen, nicht mehr geniessen. Alles was bleibt, ist die Erinnerung. Ok, manchmal muss man nur in ein Flugzeug steigen, aber manchmal ist alles viel weiter weg und kein Flugzeug dieser Welt findet den Weg zurück ins Paradies, denn manche Orte wollen nicht wiedergefunden werden...
In London stehen wir 2 Stunden am Gate, das Flugzeug ist defekt und ich denke nur Absturz über dem Ärmelkanal schliesse ich kategorisch aus. Irgendeine Klappe funktioniert nicht, sagt der Captain. Ich hasse London jetzt.
„Von hier bis zum Mond und zurück...“
05.02.10
10000 KM
die wellen und die berge
und alles
wann immer man vermisst.
was sind schon sand
und palmen und musik
im paradies
wenn du nicht bei mir bist?
AFRICA
I stopped an old man along the way,
Hoping to find some old forgotten words or ancient melodies
He turned to me as if to say, Hurry boy, It's waiting there for you
It's gonna take a lot to take me away from you
There's nothing that a hundred men or more could ever do
I bless the rains down in Africa
Gonna take some time to do the things we never have
The wild dogs cry out in the night
As they grow restless longing for some solitary company
I know that I must do what's right
As sure as Kilimanjaro rises like Olympus above the Serengeti
I seek to cure what's deep inside, frightened of this thing that I've become
Hurry boy, she's waiting there for you
It's gonna take a lot to take me away from you
There's nothing that a hundred men or more could ever do
I bless the rains down in Africa
Gonna take some time to do the things we never have
MALAIKA
| Malaika, nakupenda Malaika. | |
| Malaika, nakupenda Malaika. | |
| Ningekuoa mali we, | |
| Ningekuoa dada. | |
| Nashindwa na mali sina we, | |
| Ningekuoa Malaika. | |
| Nashindwa na mali sina we, | |
| Ningekuoa Malaika. | |
| Pesa zasumbua roho yangu. | |
| Pesa zasumbua roho yangu. | |
| Nami nifanyeje, kijana mwenzio, | |
| Nashindwa na mali sina we, | |
| Ningekuoa Malaika. | |
| Nashindwa na mali sina we, | |
| Ningekuoa Malaika. | |
| Kidege, hukuwaza kidege. | |
| Kidege, hukuwaza kidege. | |
| Ningekuoa mali we, | |
| Ningekuoa dada. | |
| Nashindwa na mali sina we, | |
| Ningekuoa Malaika. | |
| Nashindwa na mali sina we, | |
| Ningekuoa Malaika. | |
| Malaika, nakupenda Malaika. | |
| Malaika, nakupenda Malaika. | |
| Ningekuoa mali we, | |
| Ningekuoa dada. | |
| Nashindwa na mali sina we, | |
| Ningekuoa Malaika. | |
| Nashindwa na mali sina we, | |
| Ningekuoa Malaika. | |
28.01.10
IN DER NACHT, DER TANZ
Der Schampuswunderkerzenort
Club mit Vodkawunderkerzentorten
Ach, ich war nie ein Fan von diesen Orten.
Wo Männer, alt wie ich, um junge Frauen buhlen
und sich schicke Menschen in anderer Leute Schampus suhlen
sabbern Sakkosäcke neben Tänzerinnen
Ach, ich kann dem gar nichts abgewinnen
Schlägereien an der Tür und drinnen
Und Möchtegernmodistinnen
Club mit Vodkawunderkerzentorten
Ach, ich war doch nie ein Fan von diesen Orten
Klingt das alles arrogant?
Bin ich doch selber, stadtbekannt,
so häufig an den Tresen dort
am Schampuswunderkerzenort.
Die Nacht voll Oberflächlichkeiten
Unbegrenzte Ausschankzeiten
Die Männer suchen, gierig blickend
Nach dem nächsten Girl zum picken
Und mittendrin die Unschuld, deine
Missversteh’ nicht was ich meine
Der Diamant im Kohlewerk
Und ich, der graue Gartenzwerg
Himmel dich genauso an
Und wartete bis endlich dann
um vier Du zu mir kamst
und mich umarmst
Ach, Edelstein, Du funkelst schön
Nimm meine Hand, wir müssen gehen.
27.01.10
26.01.10
FÜR JOHANN LUDWIG „LOUIS“ UHLAND
Mit einem grossen Knall explodierte er und tausend Herzen schossen in den Himmel und färbten ihn blutrot, ja, es wäre sogar aus dem Orbit zu sehen gewesen, wenn man im Besitz einer Rakete gewesen wäre, oder eines Satelliten oder so, denn soviel Liebe strömte aus dem alten Haus in der Innenstadt nach oben. Aber es war schon später Abend und keiner bemerkte es, denn alle Leute saßen vor dem Fernseher, oder surften im Internet oder schliefen oder tranken in Bars billiges Bier. Hunderttrilliarden Kubikmeter ergossen sich in das Viertel und spülten den Dreck und das Grau aus den Strassen und für eine Sekunde war alles Liebe und gut und Glück. Und keiner hat je mehr Liebe gesehen als damals, als die Laternen auf den Strassen Ihre Augen schlossen und den Kopf gen Himmel streckten und sich von einem warmen roten Schauer überfallen ließen. Alles war voller Liebe, alles. Und der kalte Stahl der fahlen Leuchten erwärmte sich schliesslich und der Stein der Stadt glühte und die Strassen und alles, nur die Menschen bemerkten von alldem nichts. Sie schliefen oder saßen nur irgendwo und dachten und rechneten und überlegten und wägten Dinge ab, die mit Liebe nichts zu tun hatten.
DIE MÖWE

Wir telefonierten erst vor kurzem miteinander. Und wie immer sprachst Du über Deine Träume, die zwar manchmal wirr und utopisch klangen, aber genau das machte sie wohl zu echten Träumen.
Wann haben wir uns kennengelernt, vor zwei Jahren? Ich weiß es nicht mehr. Aber anders als mit anderen, trafen wir uns fast ausschliesslich nur am Tage, tranken Kaffee und redeten über Gott und die Welt, über Pläne und Menschen, über Liebe und Hass.
Ich gebe zu, so gut kannte ich Dich nicht. Aber Du warst der einzige Mensch, der mich ab und zu angerufen hat, nur um zu wissen, wie es mir geht. Ich weiß bis heute nicht, warum.
Ich weiß nicht, wo Du nachts gefeiert hast, getanzt hast - hast Du überhaupt getanzt? Klar, ab und zu haben wir uns mal in irgendwelchen Bars getroffen, aber ein Nachtleben...nein, das verbinde ich nicht mit Dir. Du hast immer gesagt, Du wärst wie der "Held" aus unserem Lieblingsbuch, nur ohne seine schrecklichen Taten. Warum musstest Du Deine Meinung ändern?
Du sagtest mir einmal, wegen mir hättest Du aufgehört, in einen bestimmten Club zu gehen, wegen mir hast Du angefangen, andere Musik zu hören, andere Bücher zu lesen. Ich habe das damals geschmeichelt, wenn auch verwundert aufgenommen, warst Du doch selbst ein starker Mensch mit festen Vorstellungen und Prinzipien. Und egal wie Dein letzter Schritt aussah, stark, das warst Du.
Uns verband mehr, als ich vielleicht mal geglaubt habe. Aber doch kann ich nicht erahnen, was wirklich in Dir vorging. Aber wer kann das schon über einen Menschen behaupten, egal wie gut oder wie schlecht man ihn kennt. Ist doch irgendwie 2010, oder? Moderne Zeiten und so. Anonymitäten bestehen, Facebook hin oder her.
Uns verband ein langjähriger, gemeinsamer Freund. Es tut so weh, dass wir innerhalb kürzester Zeit den zweiten Menschen verloren haben, der auf seine Art und Weise etwas ganz besonderes war.
Als wir im Sommer letzten Jahres wieder einmal bei einem Kaffee zusammensaßen, hast Du zu mir einen Satz gesagt, den ich seitdem nicht mehr vergessen habe. Du lachtest dabei und es klang wie ein einfacher schicker Klischeesatz, den Du nicht ganz ernst nahmst.
"Mancher Mensch hat ein großes Feuer in seiner Seele, und niemand kommt, um sich daran zu wärmen."
R.
25.01.10
THERE'S NOTHING LIKE YOU AND I
together walking
Spent some time just talking
about who we were
You held my hand so
very tightly
And told me what we
could be dreaming of
There’s nothing like you and I
We spent some time
together drinking
Spent some time just thinking
about days of joy
As our hearts started
beating faster
I recalled your laughter
from long ago
There’s nothing like you and I
We spent some time
together crying
Spent some time just trying
to let each other go
I held your hand so
very tightly
And told you what I would be
dreaming of
There’s nothing like you and I
So why do I even try?
Because there’s nothing like you and I
23.01.10
NUR'N KLEENER JUNGE
Memories are fresh
Round my hometown
Ooh the people I've met..."
KEEP ME
Heady nights of sleepless wasting a face I can't escape
Help me now I'm slipping deeper, tell me what to say
When without words you call me closer each time you turn away
Something inside you cries but is it something I'll never find?
21.01.10
DER LIEBLINGSFISCH
Schwimmende Symbole mit gezackten Zähnen und rauher Haut und hier wird jetzt, am Morgen, unsere Zukunft durchgekaut?
Über keinen Fisch denkt man so viel zu wissen und doch weiss man fast nichts.






























