14.11.08

Der Deutsche Comedypreis


Diese Comedians.

Diese Comedians.

Der deutsche Comedypreis, das alljährliche Pearl Harbour für die wenigen noch in Deutschland ausharrenden und sogenannten Intellektuellen zeigte sich auch in diesem Jahr von seiner gewohnten und besten Seite: Eine zwei Stunden lange, gequirlte Scheiße. Da stehen sie nun, die Hartz 4 Flüchtigen und betteln um Resozialisierung und um ein Lachen, das von der Regie auch verständnisvoll eingespielt wird. Mario Barth gewinnt den Preis für die beste Live Show, schließlich hat er das Olympiastadion gefüllt, ein leichtes Spiel, gilt die unglücklich sanierte Arena doch als Heimstätte für Lachnummern. Hugo Egon Balder bekommt den Ehrenpreis, aber leider nimmt dieser das wohl zum Anlass, jetzt noch mal richtig aufzudrehen anstatt uns zu verschonen mit weiteren niveaulosen und abgeschmackten „Shows“ und „Events“ und unzähligen weiteren Folgen von „Genial daneben“. Nichts ist daran genial, aber alles ist daneben. Helga von Sinnen grunzt den 1000. Witz über Bernhard Hoëckers Körpergröße in die Runde während Balder selbstzufrieden mit seiner Rolex klimpert. Witzigkeit kennt eine Grenze.


1 Kommentar:

  1. Nicht zu vergessen Gaby Köster mit ihrer lauten, aber unlustigen Art. Und das ewige Gewitze über den kleinen Unterschied zwischen den Geschlechtern. Mein Zwerchfell hat genug gelitten. Amen!

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